Was haben Selbstwertgefühle mit Schlaf und Träumen gemeinsam? Sehr viel.

In der Antike, in den religiöse Schriften und bei allen Naturvölkern spielt der Traum eine sehr große Rolle. Er sollte Schicksalsschläge oder Naturereignisse vorhersagen, bei Entscheidungen über Krieg und Frieden helfen. Aber für unsere Analyse ist jedoch von Bedeutung, was Träume und der Schlaf uns über uns selbst mitteilen will und wie er uns heilend und lösend beistehen kann. Der Traum als kostenfreie Therapie, eine Behandlung ohne Kostenziffer!

Im Schlaf begegnen uns Träume, ob wir sie erinnern oder nicht. Seit Sigmund Freud die Assoziationen im Traum und deren Inhalte analysiert und erkundet hat, wird die Bedeutung des Träumens für die innere Heilung, Ordnung und Gesundung durch wissenschaftliche Befunde bestätigt und bekräftigt.

Im Schlaf begegnen uns die drei wichtigsten Grundemotionen, die unser Leben schön oder zur Belastung werden lassen: Angst, Wut und Liebe.

Es sind aber nicht nur die eigenen erlebten Ängste sondern es zeigen sich die Existenz und das Überleben des Menschen schon immer bestimmenden Grunderfahrungen und Empfindungen: Überlebensgedanken, -Strategien, -Hilfen, Ressourcen und Resilienzen, die weit über unseren eigenen Erfahrungsbereich hinausreichen, also im biogenetischen Gedächtnis vorhanden sind (vgl. auch die ARCHETYPEN von C.G. JUNG).

Damit der Schlaf gesichert und beschützt bleibt, verlieren sich logische Zusammenhänge in der kognitiven Verarbeitung und es bilden sich freie, unabhängige und dann auch mehr oder weniger zufällige Assoziationsverknüpfungen.

Das führt oft zur irrigen Annahme, man habe einen „Schmarrn“ geträumt. Diesen gibt es aber nicht. Unser psychologisches und analytisches Verständnis ist gefragt.

Das kannst du auch schon ausprobieren:

  • Sei dankbar für jeden Traum. Diese Grundüberzeugung hilft dir, ihn zu verstehen.
  • Sind die Trauminhalte mehr im Sinne von Angst, Wut oder Liebe zu deuten (das sind die diagnostischen Analysen).
  • Zeigen sich in den Träumen Handlungen, Wege, Ausblicke oder Gestaltungsabläufe oder sind es statische d.h. unbewegliche Standbilder, die den Traum ausmachen.
  • Bist Du Beobachter oder Teil der Handlung, bist du im Traum aktiv oder geschehen die Dinge und du bist Betroffener, Opfer oder Täter, aktiv oder passiv?
  • Schließlich das Allerwichtigste: zeigt dir Traum Lösungshinweise oder -Ansätze?

Den Traum kann man demnach nur verstehen und in seiner heilenden Wirkung erkennen, wenn wir einen geistigen Zugang finden, wenn er mit positiven d.h. einladenden Gedanken und Bewertungen begleitet ist, er zeigt uns dann das Wirken und die Dynamik der eigenen Persönlichkeit und Geschichte auf und vor allem gibt er uns Hinweise über Lösungen und Heilungen, Wege zur Gesundung, Weisheit und Erkenntnis.

Wenn du ein Traumbuch anlegst kannst du auch die Entwicklungen der inneren Traumarbeit gut verfolgen und dann auch mit vertrauten Menschen oder einem fachkundigen in der Traumarbeit verstehen und deuten lernen.

 

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