Wie komm ich so gelassen wie möglich durch diese Pandemie?

Wenn der Abstand größer sein muss, Umarmungen fehlen und Mundschutz angesagt ist, dann wird ein Lächeln – vor allem mit den Augen – um so wichtiger, die gesprochenen Wörter noch bedeutungsvoller, und es muss die menschenfreundliche und lebensfrohe Haltung mehr im Ausdruck des Körpers sichtbar werden.

  • Abstand gewinnen kann auch was positives haben. Es zwingt uns, genauer zu beobachten und schafft Haltung und Freiraum auch gegenüber schwierigen Situationen, Gedanken und Empfindungen. Die Folge ist, dass wir „wahr“ nehmen, was ist. Das Gegenteil wäre, dass subjektive Interpretationen in Vorurteilen und falschen Projektionen, also oft im Negativen enden.
  • Humor ist Bestandteil der Gelassenheit. Seit Sigmund Freud wissen wir von dessen heilenden Kraft und therapeutischen Wirkung. Humor ermöglicht die Verarbeitung von Stress, Angst und Wut in jeglicher Form. Nimm dich selber nicht so wichtig, lache auch mal über deine Schwächen und Grenzen und lass dich von humorvollen Leuten mitreißen!
  • Danke“ sagen macht dich offen für die schönen Momente, schafft Verbindung und erleichtert den Zugang zu schwierigen Situationen und Menschen.
  • Universelle Anker finden sich im Gebet, in der geistigen „Berührung“ mit dem Universum, der Kontakt mit der eigenen inneren Stimme, die Kraft des eigenen KIND-ICHS schafft Geborgenheit, erdet und ankert unser Dasein.
    Mache dir klar, „Alles, wogegen du Widerstand setzt, wird größer“ (Buddha), daher verusche, die Situationen und Menschen so anzunehmen,wie sie sind.
    – Meditation lernen, üben und Zeit dafür einplanen, es gibt hierzu zahlreiche Anleitungen und Unterstützung.
    – auch beten hilft, z.B: „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, dass eine vom anderen zu unterscheiden“.
  • Spazieren, Wandern, Walken, Sport und Entspannungsübungen (z. B. Autogenes Training, Yoga, progressive Muskelentspannung).
  • Kreativer Ausdruck (singen, zeichnen, tanzen, ein Instrument spielen etc.)
  • Sprich mit anderen Menschen mit guter Gesinnung und meide Menschen mit negativer Weltsicht.
  • Lächeln und Lachen wo immer es möglich ist zum Beispiel in einem Lachclub (u. a. bei Lach-Coachin Cornelia Leisch, derzeit auch auf Zoom : www.cornelia-leisch.de).